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Daniels Blog: Bei Full Speed Ahead (FSA) in Taichung
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Die Popularität der Leistungsmessung am Fahrrad steigt stetig und damit auch die Nachfrage nach SRM PowerMetern. Inzwischen hat SRM Niederlassungen in Deutschland, USA, Italien und 2010 auch in Neuseeland. Auf dem asiatischen Markt steigt die Nachfrage, so dass einer unserer wichtigen Partner "Full Speed Ahead" (FSA) mit dem Wunsch nach stärkerer Kooperation an uns herangetreten ist.

Ganz entscheidend in Verkauf und Service ist Sprache und genau deshalb ist die Partnerschaft mit FSA besonders herauszuheben. Auf der ersten Etappe der Reise nach Taichung in Taiwan haben wir SRM den wichtigsten Mitarbeitern und potentiellen Distributoren präsentiert. In einem dreitägigen Seminar stellten wir den SRM PowerMeter, das PowerControl 7 sowie die Software vor. Da die FSA K-Force Light und Gossamer Kurbel schon mit SRM PowerMeter erhältlich sind, war bereits ein gutes Verständnis für das Produkt vorhanden.

Für mich war es auch ein Erlebnis, den modernen Hauptsitz von FSA und die Mitarbeiter kennenzulernen. Wir arbeiten schon seit mehr als fünf Jahren mit FSA zusammen und es war interessant, einen Einblick in die Abläufe vor Ort zu bekommen.
Douglas, der Eigentümer von TH Industries (dem FSA übergeordneten Unternehmen) und seine Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und äußerst gastfreundlich. Scott betreute uns während des Aufenthaltes, war unser Ansprechpartner und sorgte für die Unterkunft und das hervorragende Essen. Die asiatische Küche war schon immer einer meiner Favoriten und wir konnten in verschiedenen Restaurants unterschiedlichste Geschmacksrichtungen kennenlernen - es war immer lecker.
Taichung ist das Herz der Fahrradproduktion - FSA, SRAM, Giant und viele andere Firmen produzieren hier. Wo man auch hinschaut - überall sieht man Firmenniederlassungen, Fahrradgeschäfte und Radfahrer.

Auf dem Programm am ersten Tag stand zunächst ein Überblick über 25 Jahre SRM.
Es gab eine anregende Diskussion über die Entwicklungsschritte - vom Prototypen mit Messung an Pedal und Kurbelarm bis hin zum optimalen auch heute noch aktuellen Design. Für mich ist es interessant, dass einige unserer Wettbewerber nicht wissen, wie sehr ihre Entwicklungen unseren Prototypen von vor einem Vierteljahrhundert gleichen. Ich hatte den Eindruck, dass es die FSA Mitarbeitern darin bestärkte, wie geradlinig wir unser Ziel verfolgen, den besten PowerMeter zu bauen. Hier in den USA arbeiten wir an den neuen Produkten aber es ist cool, auch einmal die Systeme zu sehen, die Uli Schoberer vor 25 Jahren entwickelt hat.

 

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Nach dem historischen Rückblick wechselten wir zum aktuellen Renngeschehen. Die meisten Teams im Profiradsport fahren inzwischen SRM Systeme im Rennen und Training und wir konnten Einblicke geben, wie Sportler und Trainer davon profitieren. Leistungsphysiologie war ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des ersten Tages, um alle Aspekte des Systems zu beleuchten und ein besseres Verständnis vom Nutzen der Powermeter zu schaffen.

Nach dem Basiswissen beschäftigen wir uns mit dem Herz des SRM Systems - dem PowerMeter. Hier konnten die FSA-Mitarbeiter eigenes Wissen nutzen, denn wenn man die Produktion von Kurbelarmen und Kettenblättern so gut beherrscht wie FSA, ist es einfacher, die handwerklichen Voraussetzungen bei der Herstellung der PowerMeter zu verstehen. Ein Rundgang durch die Werkhallen in denen die Karbonteile produziert werden, offenbarte, wie viel in reiner Handarbeit geleistet wird. In der Produktionshalle für Kettenblätter erhielten wir einen Eindruck über die Qualitätskontrollen und die Entwicklungsarbeit. Das zeigte uns, dass FSA ein sehr moderner Hersteller ist, der aktuellsten Prozesse und Techniken bei der Herstellung nutzt.

Nach dem PowerMeter beschäftigten wir uns mit all den Möglichkeiten des PowerControl 7 und der Software. Wir präsentierten die neue SRMMac Software und die vielfältigen Funktionen der SRMWin Software. Dies war ein großer Teil der Präsentation, weil sich mit der Kenntnis der Software auch viele Möglichkeiten der Auswertung erschließen. Neben der SRM Software zeigten wir außerdem Möglichkeiten und Beispiele von anderen Anbietern wie z. B. TrainingPeaks.

fsa-2011-sunmoon2Am letzten Tag ging es in die Fahrradwerkstatt wo wir wir die Installation des SRM Systems an einem Rad demonstrierten. In der Praxis am Rad ist vieles einfacher zu erklären - vor allem wenn wie hier alle wichtigen Werkzeuge direkt zur Hand sind.

Der Besuch bei FSA hat uns begeistert. Unser Ziel war es, die Mitarbeiter von Full Speed Ahead mit dem SRM System vertraut zu machen doch wir konnten auch sehr viel über und von FSA lernen. Es war großartig, einen anderen Kulturkreis kennenzulernen, auch weil Taiwan wesentlicher Teil der Fahrradindustrie ist. Die Karbon-Technologie und was man mit dem Material machen kann, ist faszinierend. Für uns ist die Integration der SRM PowerMeter mit den FSA K-Force Light Kurbeln für die Straße und das MTB ein wichtiger Teil unserer Produktpalette. Mit dem SRM Gossamer PowerMeter verfügen wir über einen hochwertigen, kostengünstigen PowerMeter mit Aluminiumkurbel.

Während unseres Aufenthaltes trafen wir auch Andy Lee und Lee Rogers von www.cyclingtime.com, um über SRM-Produkte zu sprechen. Steigende Verkaufzahlen in Japan und die zahlreichen Übersetzung von Artikeln aus unserem Blog ins Japanische scheinen hier Hand in Hand zu gehen.

Natürlich besuchten wir auch unseren ersten Händler in Taichung - ModusVelo. Das Geschäft ist ein Schmuckstück mit einer großen Auswahl sehr hochwertiger Räder renommierter Hersteller. Tim Kao, der Besitzer des Geschäfts, ist selbst aktiver Rennfahrer und nutzt seit Jahren das SRM System. Von ihm bekamen wir sehr interessantes Feedback über Produkte und Service. Er wird voraussichtlich einige SRM Blog Artikel übersetzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Nach dem Besuch bei ModusVelo ging es zum Caffé Terry. Ein gemütliches Kaffee mit Snacks und Süßigkeiten und das Szenelokal für alle Radfreaks. Dekoriert mit Rädern, Fotos und Devotionalien ist es ein taiwanesisches Gegenstück zum belgischen Supporter-Kaffee - übrigens: Belgisches Bier bekommt man hier auch. Wir hielten uns aber an den hervorragenden Illy-Capuccino aus der original italienischen Espressomaschine. Besser geht es nicht!

Vor der Abreise hatten wir noch einen Tag Zeit für Sightseeing. Linda, eine Mitarbeiterin von FSA und ihr Mann, nahmen uns mit auf eine Tour zum Sun Moon Lake, einem Nationalpark vor den Toren Taichungs. Wir besuchten den Wenwu Tempel und machten eine Bootsfahrt über den See mit Besuch eines kleinen Markts. In einem Teehaus machten wir halt und probierten taiwanesischen grünen Tee.
Auf dem Rückweg kamen wir an einem Radrennen vorbei. Meistens reise ich für SRM zu Radrennen, da ist es schon lustig, am letzten Tag der Reise durch Zufall auf ein Rennen zu treffen.

Taiwan hat uns bald wieder. Zur Taipei Bike Show vom 16. bis 19. März werden wir auf dem FSA Stand SRM präsentieren.

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