Deutsch (Deutschland)English (United Kingdom)Español(Spanish Formal International)French (Fr)Italian (Italy)English (USA)
Twitterfacebook-buttons-51-88-
Wissenschaft
Dr. Ralf Lindschulten eröffnet seine neue Praxis in Hannover – Andreas Kappes zu Gast

Am Freitag, 26. August 2011 wird Dr. Ralf Lindschulten seine neuen Praxis-Räume mit einem Tag der offenen Tür einweihen. Bereits seit April dieses Jahres firmiert Dr. Ralf Lindschulten im hannoverschen Zooviertel. Zur offiziellen Eröffunung lädt er Medien- und Pressevertreter sowie alle interessierten Sportler ein, sich von den neuen Räumlichkeiten ein Bild zu machen.
Dr. Lindschulten ist ein ausgewiesener Leistungsdiagnostiker und Trainingsexperte sowohl für Handbiker als auch für ambitionierte Sportler aller Leistungsklassen.

 

 

lindschulten-logoTermin: 26. August 2011
Zeit: 10 - 17:00 Uhr
Ort: Leisewitzstraße 43
30175 Hannover
Offizielle Eröffnung: 14:00 Uhr

 

Andreas Kappes, ehemaliger Radprofi und SRM-Experte, wird im Laufe des Tages aktuelle SRM-Systeme präsentieren und verschiedene Testmöglichkeiten vorstellen.
Für Gespräche werden neben Dr. Lindschulten die Handbiker Edward Maalouf, 2facher Bronzemedaillengewinner bei den Paralympics in Peking, Jan Philip Ohm und Patrick Gabriel für Gespräche und Fotos zur Verfügung stehen.

Während des Tages der offenen Tür findet die Ausstellung „Heroes - Triathlon- und Marathon-Impressionen" des bekannten Sportphotographen Norbert Wilhelmi statt.

Informationen über Dr. Ralf Lindschulten, das Praxis-Konzept mit seinen Geschäftsbereichen sowie die unterstützten Sportler finden Sie auf www.lindschulten.de .

 

maalouf-2011

Edward Maalouf in Aktion

 
6 Stunden Weltrekord von Ellen van Vugt und Axel Fehlau
fehlau-pic4

Am 9.10.2010 haben Ellen van Vugt (Niederlande) und Axel Fehlau (Deutschland) die bestehenden Rekorde über 6 Stunden verbessert.

Ort
Die Rekordläufe fanden auf dem Testgelände der Adam Opel GmbH in Dudenhofen/Deutschland statt. Das Gelände liegt ca. 120M über N.N. Die Teststrecke ist kreisrund mit überhöhten Kurven und einer Länge von 4,77932 km. Es gibt drei asphaltierte Fahrspuren für Geschwindigkeitsfahrten bis 210km/h und eine innere Ausrollspur aus Betonplatten. Die Länge der untersten Fahrspur wird für die Entfernungsberechnung herangezogen. Die Teststrecke ist mit einer Nachtbeleuchtung ausgestattet.

Fahrzeuge
Beide Fahrer fuhren je eine "Speedhawk2". Die vollverkleideten Einspurliegeräder wurden von Ralf Siber in Zusammenarbeit mit den VRT-Speebike team (Guido Mertens, Hans v. Vugt, Rob Jansen, Stefan Goroncy) entworfen.

fehlau-rad-1Die "Speedhawk 2" ohne die Vollverkleidung


Zeitnahme und Berechnung
Die Zeit wurde manuell mit einer synchronisierten Uhr (DCF77) gestoppt. Die Fahrer mussten die letzte Runde zu Ende fahren, nachdem sie die 6h absolviert hatten Die Entfernungsberechnung berücksichtigt nur den Teil der letzten Runde, der einer Fahrzeit von 6h entspricht. Um die Ungenauigkeit der manuellen Zeitnahme zu kompensieren, wurde bei der Berechnung eine Sekunde Toleranz einkalkuliert.

Umweltbedingungen
Der Himmel war klar und sonnig. Die Läufe starteten bei einer Temperatur von etwa 19°C. Die Temperatur fiel während der Läufe auf 9°C, die Luftfeuchtigkeit stieg auf über 80% an.

Beobachter
Martin Staubach (Deutschland) war Beobachter und Zeitnehmer der Läufe. Ein Auto mit je zwei Teammitgliedern folgte jeweils den Fahrzeugen im Abstand von ca. 100m aus Sicherheitsgründen, um das Spurhalten zu beobachten und nachts zur Beleuchtung. Außer den Fahrern und dem Beobachter waren noch 6 Mitglieder des VRT-Speedbiketeams anwesend.

Sicherheit
Die Fahrer trugen einen SNELL/ANSI zugelassenen Helm. Beim stehenden Start wurden die Fahrzeuge noch ca. 10 m seitlich gestützt bis sie frei fahren konnten.

Ellen van Vugt
Der Lauf startete um 17:11:36. Sie hatte in Runde 15 Schwierigkeiten mit dem Fahrzeug, konnte diese aber ohne Anhalten beheben. In Runde 59 machte sie einen Stopp, um die beschlagene Plexiglashaube zu trocknen und die Sicht wieder herzustellen. Ellen fuhr 71 Runden. Das entspricht in 6h 338,689km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 56,448km/h.

Axel Fehlau
Lauf startete um 17:32:52. Durch eine andere Abstimmung der Belüftungsdüse konnte Axel ohne beschlagene Plexiglashaube und ohne Stopps fahren. Er fuhr 90 Runden. Das ergibt über 6h eine Distanz von 426,917km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit 71,153km/h.

fehlau-srm-1

 

Das Wissen um seine Leistungsfähigkeit und der gezielte Einsatz des SRM-Powermeters machten den Weltrekordfahrt zu einer kontrollierten Sache. Bemerkenswert ist, dass die gesamten 6 Stunden komplett ohne eine einzige Tretpause durchgefahren wurden. Auch bei der Einzeldurchsicht der Daten waren keine Leertretzeiten zu erkennen. Der gleichmäßige Herzfrequenzverlauf signalisiert ebenfalls eine kontrollierte Fahrt und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

 

fehlau-pic-2

Axel Fehlau bei den letzten Vorbereitungen auf die Fahrt. Die psychologische Komponenten bei einer 6h-Fahrt darf nicht unterschätzt werden.

 

fehlau-pic3

Gut gelaunt und mit dem vorher kalkulierten Vorrat an Kohlehydraten an Bord des Speedhawk.

 

Wir danken Martin Staubach von STAPS für den Bericht.

staps-logo-2

 
Der Australische Radsport aus dem Blickwinkel von Dr. David Martin, Leistungsphysiologe des AIS

dave-martin-2010Was sind die Ursachen für die Erfolge australischer Radsportler und die zunehmende Popularität auch in der medialen Berichterstattung in Australien?

Die Eröffnung eines europäischen Trainingszentrums für die australischen Radsportler, die enge Zusammenarbeit mit dem AIS (Australian Institute of Sport), die Entwicklung von Powermetern und dadurch neue Ansätze im Training - das alles steht in einem engen Zusammenhang mit den Erfolgen.

Niemand kann uns zu diesem Thema besser Auskunft geben als Dr. David Martin, leitender Leistungsphysiologe des AIS, verantwortlich für Forschung und angewandte Trainingswissenschaft im australischen Radsportprogramm.
David ist ein wesentlich am Erfolg des australischen Radsports in den letzten 15 Jahren beteiligt. Neben seinem immensen Fachwissen sorgt er mit Begeisterung und Kreativität dafür, dass der australische Radsport führend in Sportwissenschaft und technologischer Entwicklung beteiligt ist.

Das Interview von Rachel Neylan (www.rachelneylan.com) mit David Martin gibt einen Einblick, wie SRM an der Entwicklung im australischen Radsport beteiligt ist und welche Entwicklungen den australischen Radsport weiter beeinflussen werden.

Weiterlesen...
 
Leistungsdiagnostik bei SRM: Interview mit Mirco Smerecnik, Fokus:Diagnostik
In der sportmedizinischen Leistungsdiagnostik im Ausdauersport werden aktuell viele unterschiedliche Methoden diskutiert. Welche Untersuchungsmöglichkeit zählt Deiner Meinung nach zu der aussagekräftigsten?

srm-leistungsdiagnostik-laktatanalyse-1

 

Ja, das ist korrekt es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. In der Regel ist es für die Leistungsdiagnostik erst einmal wichtig sportartspezifisch zu testen und verschiedene Parameter für eine möglichst genaue Trainingssteuerung zu nutzen.

Die aussagekräftigste leistungsdiagnostische Untersuchung ist sicherlich die Spiroergometrie. Sie wird auch als "Goldstandard der Leistungsdiagnostik" bezeichnet.
Unter Spiroergometrie bzw. Ergospirometrie versteht man die Messung der Atemgase während körperlicher Belastung, insbesondere die Sauerstoffaufnahme (VO2) und die Kohlendioxidabgabe (VCO2).
Gleichzeitig werden die Leistung, die Herzfrequenz, und die Laktatwerte kontinuierlich ermittelt und aufgezeichnet.
Dadurch ist es möglich die aktuelle Ausdauerleistungsfähigkeit jedes Athleten zu beurteilen und den individuellen Energiestoffwechsel zu betrachten. Dabei werden wichtige Kriterien für die Trainingssteuerung bestimmt, z.B. die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), der aerobe und anaerobe Energiestoffwechsel (aerobe/anaerobe Schwelle) und der Gesamtenergieverbrauch (Fett- und Kohlenhydratverbrennung).

Weiterlesen...
 
Interview mit Sebastian Weber, Trainer des Team 'HTC-Columbia'
htc-tourdownunder2010-greipÜberragende Form schon zu Saisonbeginn: André Greipel gewinnt drei Etappen und die Gesamtwertung der Tour Down Under (Foto: Tim de Waele www.tdwsport.com)


Mit André Greipel und Mark Cavendish sind die beiden dominierenden Sprinter der Saison 2009 im gleichen Team. Für Dich als Leistungsphysiologen und Trainer des Teams ist das sicher ein absolutes Highlight.

Ja, das ist richtig. Es ist sehr spannend, mit solchen Sportlern zu arbeiten. Was dazu kommt ist natürlich der Sprintzug. Gerade hier wird es leistungsphysiologisch sehr interessant. Die Kombination aus Leistungsanalyse im Labor und der Messung im Rennen hat uns hier in den vergangenen Jahren viele wichtige Informationen über Fähigkeiten und Anforderungen für die Anfahrer gegeben.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2