| Neuheit bei SRM - Hochleistungs-Oberkörperergometer |
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Seit über 16 Jahren arbeitet SRM mit Christof Weiß von der EUROPEANSPORTS GmbH aus Bayern zusammen. Die Einrichtung des Sportwissenschaftlers betreut neben Radprofis wie Fabian Wegmann Hochleistungssportler aus unterschiedlichsten Sportarten. SRM-Systeme spielen bei der Trainingssteuerung all dieser Sportler eine wichtige Rolle.
2005 kam Christof Weiß mit einem neuen Projekt auf SRM zu.
Was für ein Projekt hast Du 2005 der Firma Schoberer vorgeschlagen? Durch einen persönlichen Kontakt einer Mitarbeiterin habe ich 2005 einen Termin beim America's Cup Team Alinghi in Valencia bekommen. Ich traf dort den Trainer des Teams Otmar Keller und den damaligen Sportdirektor und Deutschlands erfolgreichsten Segler Jochen Schümann. Die Idee war es, für die sog. „Grinder" ein Trainings- und Diagnostikgerät zu entwickeln. Ich dachte dabei sofort an die technischen Möglichkeiten des SRM-Sytems, das uns ein exaktes Monitoring in Diagnostik und Training ermöglichen würde.
Jochen Schümann und Otmar Keller standen voll hinter dieser Idee. Ich machte mich also auf den Weg zu Uli Schoberer und präsentierte ihm die Idee. Er war sofort dabei und dazu bereit, die technischen Möglichkeiten von SRM zu stellen. Die Entwicklung und Produktion des Aufbaus und der Antriebstechnik wurde von Pro Aktiv (www.proactiv-gmbh.de) einem weiteren sehr guten Partner von uns übernommen. Diese Firma hatte alle technischen Möglichkeiten hinsichtlich der Entwicklung und Produktion. Ohne sie wäre die Umsetzung niemals möglich gewesen.
Wie lange dauerte es, bis das Gerät auf der Alinghi Base in Valencia einsatzbereit war? Durch das sehr gute Netzwerk schafften wir es, das „Grinder-Ergometer" innerhalb von acht Monaten in Valencia zu installieren. Bald erkannten wir die Vorzüge dieser neuen Trainingsmaschine. Neben dem herkömmlichen Krafttraining, das die Grinder absolvierten, gab es nun eine Möglichkeit, ein zyklisches Training für den Oberkörper exakt zu steuern. Dazu verhalfen uns all die technischen Möglichkeiten, die im SRM-Hochleistungsergometer stecken. Der Isokinetik-Modus oder die Drehmomentanalyse des Systems waren im Training und in der Diagnostik sehr viel Wert.
Was passierte mit Euerer Idee nach dem Sieg des America's Cups durch das Team Alinghi? Uns war klar, dass wir bei uns am Chiemsee früher oder später ein Oberkörperergometer dieser Art brauchen. Es eröffnet vielen Sportarten neue Trainingsmöglichkeiten, ist ein sehr gutes leistungsdiagnostisches Gerät und kann auch für therapeutische Zwecke im Oberkörper- und Schulterbereich eingesetzt werden.
Kommt das Gerät bei Euren Sportlern an? Das ist zweifelsohne der Fall! Nach einer sechswöchigen Probephase haben wir das Gerät für unsere Kunden freigegeben. Unterschiedlichste Hochleistungssportler haben die Vorzüge des Geräts kennen gelernt. Von Langläufern, Biathleten, Tennisspielern, Kajakfahrern, Boxern, Judokas, etc. haben sich Top-Leute von den Möglichkeiten dieser Hochleistungsmaschine überzeugt. Derzeit bereiten sich Luan Krasniqi, der Schwergewichtsboxer und Firat Arslan (Halbschwergewichts-WBA-Weltmeister) auf ihre anstehenden Kämpfe vor.
Wie sehen die therapeutischen Möglichkeiten aus? Da wir ja unseren Sitz in einer orthopädischen Fachklinik (Medical Park Chiemsee) haben, lag es nahe, diese Möglichkeiten des Geräts auch therapeutisch zu nutzen. Nach Schulterverletzungen ist mit diesem Gerät ein gezielter und dosierter Aufbau möglich. Durch die Höhenverstellung können unterschiedlichste Muskelgruppen im Arm-, Schulter- und Rückenbereich trainiert werden.
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