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Die Frauen haben in den letzten Jahren bei den 3.000 Metern einen Riesenschritt nach vorne gemacht, besonders die Neuseeländerin Sarah Ulmer, die bei den Olympischen Spielen in Athen 2005 einen bemerkenswerten Weltrekord von 3:24.537 Minuten aufstellen konnte.
Hier die Zwischenzeiten aus dem Finale:
| Runde 1 |
Runde 2 |
Runde 3 |
Runde 4 |
Runde 5 |
Runde 6 |
21.30 sec
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16.48 sec
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16.72 sec
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16.75 sec
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16.46 sec
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16.44 sec
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| Runde 7 |
Runde 8 |
Runde 9 |
Runde 10 |
Rund 11 |
Runde 12 |
16.40 sec
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16.37 sec
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16.60 sec
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16.58 sec
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16.73 sec
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17.31 sec
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Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie man jedes Detail unter den gegebenen Umweltbedingungen optimiert. Ihr Training, die Akklimatisation, Rad, Helm, Laufräder, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und auch psychologisch war alles perfektioniert worden. Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit hatten sogar noch dabei geholfen, ihre phänomenale Leistung weiter zu verbessern. Die Verbesserung des Weltrekords war so außerordentlich, dass man davon ausgehen kann, dass sie - egal bei welchen Bedingungen - immer eine Weltbestzeit gefahren wäre.
Wir haben zwar keine SRM-Daten von diesem Rennen, aber stattdessen können wir Ihnen die Kurve einer Medaillengewinnerin von Weltcuprennen zeigen. Sie sind von einer Weltmeisterschaft bei der sie den 5. Platz erzielte.
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In der Qualifikationsrunde erzielte sie eine Zeit von 3:43,9 Minuten. Dazu musste sie folgende Leistungen erbringen:
- Durchschnittsleistung: 308 Watt (stehender Start!)
- Maximalleistung: 695 Watt
- Durchschnittsgeschwindigkeit 48,58 km/h
- Spitzengeschwindigkeit: 54,5 km/h
- Durchschnittliche Trittfrequenz: 110 U/min
- Maximale Trittfrequenz: 125 U/min
Man erkennt sehr gut, wie dosiert und ausgeglichen die Leistung war. Sie hielt die Leistung bei 260 Watt, nachdem sie in ihren Rhythmus nach dem Start gefunden hatte und die Leistungsschwankungen waren nur gering. Das ist der Schlüssel zu einem guten Ergebnis in der Verfolgung, denn jede noch so kleine Abweichung in den roten Bereich führt zur stärkeren Ermüdung und verhindert, die Leistung auf höchstem Niveau bis zum Ende durchzuhalten.
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Bei Weltmeisterschaften werden die Qualifikation und die erste Runde am gleichen Tag gefahren, so dass man in der Lage sein muss erneut seine Höchstleistung abzurufen. An der Kurve erkennt man, dass der Wettkampftag um 11:45 Uhr beginnt und erst um 20:30 Uhr abends endet. Die Aufwärm- und Cool-Down Phase werden auf einem anderen Rad auf der Rolle gefahren und sind deshalb nicht in den Aufzeichnungen enthalten. Der lange Wettkampftag bedingt, dass sowohl die physische als auch psychische Erholungsfähigkeit gut entwickelt sind, um auch am Abend noch Bestleistung zu erzielen.
Die Leistung in der ersten Runde:
- Durchschnittsleistung: 341 Watt
- Maximalleistung: 690 Watt
- Durchschnittliche Geschwindigkeit: 48,38 km/h
- Spitzengeschwindigkeit: 53,6 km/h
- Durchschnittliche Trittfrequenz ähnlich der Finalrunde um 110 U/min
- Maximale Trittfrequenz: 122 U/min
Einige Aspekte auf die man achten sollte, wenn man sich die Einer-Verfolgung anschaut:
- Wie gut beschleunigt die Sportlerin am Start? Erreicht sie die geplante Wettkampfgeschwindigkeit schnell und wann kann sie in den speziellen Zeitfahrlenker umgreifen.
- Wie ruhig ist ihre Fahrweise? Kämpft sie unruhig "gegen" ihr Rad oder ist ihr Körper stabil und nur die Beine powern in die Pedale? Die besten Verfolgerinnen sind völlig ruhig und halten den Oberkörper während der Fahrt möglichst entspannt.
- Verkrampfen sie im Laufe des Rennens oder bleibt der Oberkörper entspannt und damit die Atmung frei? Die gleichmäßige, tiefe Atmung ist sehr wichtig bei diesem Wettkamp, damit die Muskulatur mit möglichst viel Sauerstoff versorgt wird und so wenig wie möglich der anaerobe Stoffwechsel die Energie erzeugen muss.
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