 Plan International Deutschland e.V. ist eines der ältesten, anerkannten und international tätigen Kinderhilfswerke. Bereits seit 15 Jahren unterstützen Beate und Ulrich Schoberer Plan-Projekte zu Gunsten benachteiligter Kinder in Entwicklungsländern. Zum 25-jährigen Jubiläum beginnt SRM sein Engagement für das Plan-Projekt zum Schutz der Kamalari-Mädchen in Nepal. Zu diesem Anlass wird eine auf 250 Stück limitierte Sonderedition des PowerControl 7 aus rot eloxiertem Aluminium aufgelegt. Jedes PowerControl 7 ist nummeriert und trägt sowohl das mit Laser eingravierte SRM- als auch das Jubiläums-Logo.
Mit jedem verkauften PowerControl 7 aus der Sonderedition werden 400 € an Plan überwiesen - 200 € sind die offizielle Spende des Käufers der Sonderedition und weitere 200 € kommen als Beitrag von SRM. Kunden, die das Jubiläums-PowerControl erwerben, erhalten von Plan International Deutschland e.V. eine Spendenbescheinigung über 200 €.
Das PowerControl 7 der Sonderedition verfügt über die gleichen Funktionen wie das reguläre PowerControl 7 aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Sämtliche Daten (Leistung, Herzfrequenz, Trittfrequenz, Höhenmeter und Geschwindigkeit) können via USB-Kabel auf den Computer überspielt und mit der SRM Software ausgewertet werden. Die Ladekapazität der Batterie liegt bei 120 Stunden Fahrzeit. Die Datenübertragung von PowerMeter, Geschwindigkeitssender und Herzfrequenzgurt erfolgt kabellos mit Hilfe von ANTTM und ANT+SportTM. Das PowerControl 7 ist kompatibel mit allen SRM PowerMetern und setzt mit seiner Größe, Klarheit und guten Lesbarkeit des Displays sowie der einfachen Menüführung den Standard bei Radcomputern. Das PowerControl 7 speichert die Daten von 130 Stunden Training oder Wettkampf bei einem Abspeicherintervall von 1 Sekunde.
Der Preis der Jubiläumsedition des PowerControl 7 liegt bei 854,50 € (inkl. MwSt) - davon werden dem Käufer 200 € als Spende von Plan International Deutschland e.V. bescheinigt, weitere 200 € spendet SRM.
Plan International Deutschland e. V.
Plan ist als eines der ältesten Kinderhilfswerke in 48 Ländern tätig, unabhängig von Religion und Politik. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von benachteiligten Kindern in Entwicklungsländern dauerhaft zu verbessern. Von den weltweit 1,2 Millionen Kinderpatenschaften der Organisation in Asien, Afrika und Lateinamerika betreut das deutsche Plan-Büro über 300.000. Damit erreicht Plan Deutschland in den Projektgebieten mehr als zwei Millionen Menschen.
Plan finanziert nachhaltige und kindorientierte Selbsthilfeprojekte hauptsächlich über Patenschaften, aber auch über Einzelspenden und öffentliche Mittel. Plan leistet keine Zahlungen an einzelne Kinder oder Familien, sondern fördert die Entwicklung der Gemeinden durch ganzheitliche Programme. Plan arbeitet in den Arbeitsbereichen Gesundheit, Bildung, Familienplanung und -beratung, Wasser/Umwelt, Einkommenssicherung und Katastrophenhilfe.
Seit der Gründung im Jahr 1937 stehen Kinder im Mittelpunkt der Arbeit von Plan. Das Kinderhilfswerk versetzt Familien und Gemeinden in die Lage, ihre eigene Grundversorgung sicherzustellen. Dabei nehmen die Menschen in den Projektgebieten aktiv an der Planung und Durchführung der Projekte teil. Das fördert ihre Selbstständigkeit und sichert den langfristigen Erfolg der Entwicklungsprogramme. Plan ist eines der wenigen Kinderhilfswerke weltweit, das Mädchen und Jungen aktiv an den Projekten beteiligt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen hat Plan Deutschland das DZI Spenden-Siegel zuerkannt.
Schutz der Kamalari-Mädchen
Obwohl dieses System der ausbeuterischen Kinderarbeit in Nepal seit 2000 verboten ist, gehört Kinderarbeit für viele Tharu Mädchen weiterhin zum Alltag. Arbeitstage von 16 bis 18 Stunden sind die Regel. Sie heißen deshalb auch „Kamalari - hart arbeitende Frau". Im Alter zwischen sechs und 16 Jahren werden sie für einen jährlichen Minimallohn von 40 bis 50 US-Dollar als Hausmädchen an Großgrundbesitzer und andere wohlhabende Familien verkauft. Zur Schule gehen können sie dann meistens nicht mehr. Ohne engen Kontakt zur eigenen Familie sind sie sexueller Ausbeutung ihrer Arbeitsgeber schutzlos ausgesetzt. Oder sie geraten an Mädchenhändler, die die Kinder ohne das Wissen ihrer Familien an die Betreiber von Bordellen in Indien verkaufen.
Vielseitige Maßnahmen und große Erfolge
Plan setzt sich seit 2006 für die Abschaffung des ausbeuterischen Kinderhandels ein, zuerst nur im Distrikt Dang, seit Anfang 2010 auch in den Provinzen Kailali und Kanchanpur. Kamalari-Mädchen werden aus ihrem Arbeitsverhältnis befreit. Bisher konnten über 1700 Mädchen befreit werden. Die Reintegration in ihre Familien wird gefördert. Ehemalige Kamalari-Mädchen werden durch Förderkurse darauf vorbereitet, in die staatlichen Schulen zurückzukehren. Für die älteren Mädchen werden berufsvorbereitende Trainings und Hilfe beim Einstieg in den Beruf angeboten. Erwachsene ehemalige Kamalari erhalten durch Spargruppen und Mikrokredite die Möglichkeit, eine eigene Existenz aufzubauen.
Kinderhandel vorbeugen
Aufklärungskampagnen in den Dörfern warnen die Familien vor den Gefahren dieser Form der Leibeigenschaft. In Kinder- und Jugendclubs lernen Mädchen und Jungen ihre Rechte kennen. Die Familien unterstützt Plan mit landwirtschaftlichen Schulungen und der Verteilung von Ziegen und Schweinen. So können ihre Kinder zur Schule gehen und müssen nicht mehr zum Familieneinkommen beitragen. Durch Medienkampagnen, die Gründung von Kinderschutzkomitees und die Vernetzung von lokalen und nationalen Akteuren wird für die Durchsetzung der Kinderrechte und die Abschaffung der Kamalari-Praxis geworben. Ehemalige Kamalari-Mädchen werden darin bestärkt, sich gegen die Praxis zu engagieren.
Weitere Informationen finden Sie im Interview mit Beate Schoberer im SRM-Blog sowie unter www.plan-deutschland.de, einen Informationsflyer zur Situation der Kalamari-Mädchen können Sie hier herunterladen.
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